Ausgrabungen im Gräberfeld – Dr. Manfred Fuchs

Vor 100 Jahren konnten auf einer Fläche von 100 Hektar rund 600 Grabhügel fest-gestellt werden; heute ist noch rund ein Drittel davon auch für das ungeschulte teils mit Wald bedecktes Gebiet, das unmittelbar südlich von Rosegg beginnt und bis zum modernen Kraftwerk der ODK sowie dem alten Drauflussbett reicht. Unter klei-neren und größren Erdaufschüttungen (= Grabhügel. Durchmesser fünf bis zehn Me-ter) befinden sich in verschiedensten Formen die Totenbestattungen. Wie die Unter-suchungen ergaben, sind die Verstorbenen vor der Bestattung meist samt Kleidern und Schmuck verbrannt worden. Eine Besonderheit unter den Beigaben, die den To-ten mit ins Grab gegeben wurden, sind roh gegossene kleine Figuren aus Blei. Diese zeigen neben einfachen geometrischen Formen auch sehr schematisch gehaltene Menschenfiguren sowie Reiter und als spezielles Stück darunter einen vierrädrigen Wagen mit einer Reihe von Zugtieren.

Weiterlesen: Ausgrabungen im Gräberfeld – Dr. Manfred Fuchs