20. Mai bis 20. Juli 2011, Kunst im Museum
Von Freitag, dem 20. Mai 2011 bis Mittwoch, dem 20. Juli 2011 fand in der Fürstenhalle und im Wehrgang der Keltenwelt eine Bilderausstellung von Franz Rasinger statt.
Franc Rasinger hat sich entschlossen, in seine Welt -als Maler- die Schriftzeichen der Glagolica heranzuziehen, mit deren Hilfe er Verse bzw. Gedanken slowenischer und österreichischer Dichter auf die Leinwand zeichnet. Er macht uns aufmerksam auf die Jahrhunderte, die die erste slawische Schrift - die Glagolica (Um 862 soll der hl. Kyrill sie entworfen haben. In dieser Schrift sind die ältesten slawischen Denkmäler beschrieben.) und die poetische Aussage moderner Dichter trennen, indem er die Schriftzeichen auf die Bildfläche aufbringt, die so gestaltet ist, dass sie bis zu einem gewissen Grad an die Oberfläche einer Mauer, einer Steinplatte oder an ein verblasstes Fresco erinnert. Da die Buchstaben abgedruckt und nicht gemalt sind, verdecken sie nie vollständig den Farbaufstrich darunter und man gewinnt den Eindruck, dass sie alt sind wie die gesamte Oberfläche, die der Zahn der Zeit angegriffen hat.
mag. Damir Globočnik (Übersetzung Hema Česnovar)
Zur Person Franz RasingerGeboren am 13. Jänner 1950 in St. Peter.
Besuchte das Slowenische Gymnasium, wo er 1968 maturierte.
Von 1969 bis 1970 absolvierte er die Pädagogische Akademie in Klagenfurt.
Bis 2003 - Lehrer an zweisprachigen Volksschulen. Autodidakt.
Lebt und arbeitet in St. Peter bei St. Jakob im Rosental..
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